Einen Tag vor meinem Geburtstag, einem weiteren unerbittlichen Schritt hin zum (nicht klar eingrenzbaren) Zustand, der sich auch mit viel Wohlwollen nicht mehr als “blutjung” bezeichnen lässt, sehe ich eine Folge meiner ebenfalls auf ihr (bitteres?!) Ende zugehenden Lieblingsserie, in welcher eine der Hauptfiguren kritisch auf ihr Leben zurückblickt …

Ich bin ein Sprachvirtuose. Andere Männer kriegen keinen g’raden Satz zustande, gründen dafür Firmen, Imperien, bauen Häuser, reissen sie nieder, reissen alles in den Abgrund, und auf ein Neues! Manchmal denke ich mir; entweder oder, beides zusammen geht nicht …

Manchmal treten vergessene, oder eher: vergessen geglaubte, Erinnerungen plötzlich, oft einer weitschweifigen, kaum nachvollziehbaren Assoziationskette folgend, an die Oberfläche, wie Bläschen in Kohlensäure, wo sie dann augenblicklich platzen/verschwinden, öfter aber, vor allem negativer Art, hängen bleiben, nachwirken, nachpiesacken oder -treten, und man mag erahnen, was sie in der restlichen Zeit, unter der (Bewusstseins-)Oberfläche, alles anstellten, [...]

. . . . Mich hat der Boulevard immer mehr gereizt als die gehobenen Spielstätten. Wir Schauspieler hatten in Berlin eine Stammkneipe: den «Diener». In der einen Ecke sassen wir Schauspielkünstler vom Schiller-Theater. In der anderen zechten Harald Juhnke und Konsorten. Ich habe immer sehnsüchtig zum Boulevard hinübergeschielt. Die Damen dort hatten nicht nur das [...]

Die Mission: Eine Kurzgeschichte. Thema: “Sehnsucht“. Der Auftraggeber: Eine Schweizer Gratiszeitung, Ableger einer grossen Tageszeitung. Die Bedingungen: Nicht mehr als 4000 Zeichen. Bislang unveröffentlicht (Geschichte und Autor). Einsendeschluss 30. November 2009. Der Lohn: Zwischen 15’000 (Platz 1), 10’000 (Platz 2) und 5’000 (Platz 3) Franken. Oder wenigstens eine Veröffentlichung. Heute eingereicht. Gerade eben, nachts. Besser [...]

… Claude Oliver Rudolph, Ich mag Sie. Mir gefällt die Macho-Variante, die Sie verkörpern … Wie war das noch ..? Ein Mann hilft der Frau in den Mantel, sucht im Restaurant den Wein aus, verteidigt sie in der U-Bahn … Alte Kamellen, könnte man sagen, aber Sie machen das mit Stil, Geist, Witz. Sie drehen [...]

. . . Raus aus der Komfortzone ..!

David hat seine erste Freundin. Das ist sie: SONNja. Die beiden lachen, schmusen und musizieren miteinander. David hat auch seinen ersten Kumpel. Das ist er: MONDgomery, genannt MONDy. Die beiden lachen, schmu.., äh, scherzen und musizieren miteinander. Eines Tages lernen sich SONNja und MONDy kennen. Sie verstehen sich gut. ZU gut: Nun ist David wieder [...]

. . . Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut. Recht auf unbegrenzten Individualismus versus Recht zur simplen, aber wohl effektiven Gegenreaktion, aus der Sicht des Unholds Klaus Kinski

Schon gewusst, dass es Stillberaterinnen gibt ..? Und das ist längst nicht alles. Eine Gesellschaft, die so gut für ihre Un- und Neugeborenen sorgt, kann so schlecht nicht sein …

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